"miteinander verbunden" – VMF–Frühjahrs–Konferenz 08.05.2021

Leider nicht vor Ort, sondern virtuell. Aber verbunden. Miteinander. Und so intensiv und abwechslungsreich wie selten. Gleich nach der Begrüßung durch den Missionsvorsteher Simon Osthof entführte uns Tobias Mischler in die Welt der Emojis. Mit wenigen Symbolen durften biblische Geschichten erraten werden. Ein netter, unterhaltsamer Beginn.
Paul Schlosser stieg in das Thema der Konferenz ein: "miteinander verbunden". Vier Grundpfeiler sind nötig:
- Der respektvolle Umgang miteinander.
- Die bewusste Abhängigkeit aller von der Sündenvergebung durch JESUS.
- Die gemeinsame Ausrichtung auf die Lehre JESU.
- Das gegenseitige Dienen durch natürliche und geistliche Gaben (nach Eph 4).
Paul und seine Frau Rainhild begleiteten ein gemeinsames Lied: Die Teilnehmer waren stumm geschaltet, konnten aber zu Hause lauthals mitsingen. Immerhin.
GOTT ist im Unterschied zu uns Menschen verbindlich! Während in unserer Gesellschaft das vermeintlich Freie gelebt wird, Ehen aufgekündigt, Berufstätigkeiten und Beziehungen gewechselt werden, bleibt GOTT verbindlich, verlässlich, treu, beständig. Anhand biblischer Beispiele führte Simon diesen Gedanken aus. David Eckel, unser Jugendleiter, betonte die Wichtigkeit von Beziehungen. Es stellt sich die Frage, was wichtiger ist: das Gemeindegebäude, die großen Veranstaltungen – oder, wie es die erste Gemeinde gelebt hat, die Beziehung, das gemeinsame Abendmahl, das Gebet, das Teilen von Freud und Leid…? Letzteres machte schon immer Gemeinde aus. Darin waren sie verwurzelt. Simon schlug vor, täglich für 1 Person treu zu beten, andere VMF–Gemeinden oder Missionare mal zu besuchen, Menschen anzurufen… Täter sein – nicht nur Hörer! So formulierte es damals JESUS.
Eine große Freude
war das Dazuschalten von Missionaren: Robert Schemmel schilderte in bewegenden Worten seinen Werdegang in Spanien und seine erneute Hinwendung zur VMF–Familie nach einer Zeit des Rückzugs. Eindrücklich sein Lied, das eingespielt wurde. Thony Fisher führte Interviews durch mit: Maris und Madara Skaistkalns aus Lettland, die seit kurzer Zeit von der VMF unterstützt werden. Familie Meinig, die in Magdeburg zusammen mit Thony Gemeinde bauen. Schwenks aus Madagaskar, Kostners und Ewald Krautwurst aus Japan. Zoom machte es möglich. Bei Schwenks machte es Zoom allerdings unmöglich: Die Verbindung war sehr schlecht und brach nach kurzer Zeit leider, leider zusammen.
Am Nachmittag
hatte Simon die Möglichkeit, Pauline und Beatrice von der Schule in Batouri einige Fragen zu stellen. Sie sind sehr herausgefordert, sehnen sich jedoch auch nach weiteren Schulgründungen im Osten Kameruns, um den Kindern nachhaltig zu helfen und sie für JESUS zu begeistern. Sie haben die Hoffnung, dass interessierte Fachleute zu Kurzeinsätzen kommen und unterstützen. Sandra und Jeremy Baker waren aus Brasilien zugeschaltet. Eindrucksvoll ihr Einsatz für die in vielfacher Hinsicht verlorenen Menschen in den Armenvierteln. Ian Hardy gab Einblicke in seine Arbeitsmöglichkeiten im äußersten Süden Spaniens sowie seine familiäre Situation.
Über Mittag
konnten für Interessierte Workshops angeboten werden: Praktische Schritte der Vergebung / Mit Interessierten gemeinsam die Bibel lesen / Menschen fischen in meinem Umfeld / Gute Gewohnheiten etablieren.
Am Abend Gebetsgruppen
Vier Gebetszeiten zu unterschiedlichen Schwerpunkten, geleitet und begleitet durch die "Himmelsstürmer" aus Pfalzgrafenweiler.
Danke, GOTT, für die virtuellen Möglichkeiten während der Pandemie! Das Menschenmögliche durften wir nutzen. Das Menschenunmögliche erwarten wir weiterhin von unserem Vater im Himmel! Wir sind und bleiben "miteinander verbunden"!
Insgesamt ein sehr ermutigender, wertvoller Konferenztag!
Ernst–Dietrich Osthof
